Rikka Shofutai
Ikebana von Dr. phil. Horst Nising Dipl. Theol.



‚Ikebana-Lebenslauf’

14. 9. 1938 geboren in Düsseldorf.

Ausbildung als Industriekaufmann.

1967-1982 Jahre Mitglied des Jesuitenordens.

1985 Dispensation vom priesterlichen Zölibat durch Papst Johannes Paul II.

1990-1996 Mitinhaber der Galerie Huber-Nising, Frankfurt am Main.

Freiberuflich tätig als Kunsthistoriker, Theologe und Ikebana-Lehrer.

Seit 2005 jeweils im Wintersemester Lehrtätigkeit an der Johann Wolfgang Goethe Universität/U3L in Frankfurt am Main. Themen aus dem Grenzgebiet zwischen Kunstgeschichte und Theologie.

Seit 1995 monatliche Vortragstätigkeit für das GDA-Wohnstift am Zoo in Frankfurt am Main. Themen: Schriftauslegung/Exegese von Texten aus dem Alten bzw. dem Neuen Testament.

Lebt seit 1970 in Frankfurt am Main und in Skopelos/Griechenland.


Studien:

1968-1977 Studium der Philosophie und Theologie an den Jesuitenhochschulen in München und Frankfurt am Main – Abschluß: Diplom-Theologe.
Thema der Diplomarbeit: „Regel und Klosterbau. Auseinandersetzung mit dem Phänomen «Klosterbau» und Versuch einer Infragestellung der kunsthistorischen These vom «Eskorialschema»“.

1978-1988 Studium der Kunstgeschichte und Archäologie in Frankfurt am Main, München und Trier

1991 Promotion zur Architektur des 16.-18. Jahrhunderts an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main – Abschluß: Doktorat der Philosophie.
Thema der Dissertation: „Die Jesuitenkollegien der Oberdeutschen Provinz des Ordens und ihre städtebauliche Lage im 16. - 18. Jahrhundert“.


Veröffentlichungen:

«… unseren Zwecken aufs beste angepaßt» Die Jesuitenkollegien der Süddeutschen Ordensprovinz im 16. bis 18. Jahrhundert und ihre Darstellung in fünf Bilderzyklen“. München 2003.

„«… in keiner Weise prächtig“» Jesuitenkollegien der Süddeutschen Ordensprovinz im 16. bis 18. Jahrhundert und ihre städtebauliche Lage“ Petersberg 2004.

Horst Nising – Christine Fiebig, „Das Meer überspielt den Horizont, Briefe aus Skopelos“ mit Gedichten von Elisabeth Borchers, Offenbach am Main, 2008.



Ikebana-Studien und Ikebana-Mitgliedschaften:

Ikenobo-Ikebana-Ausbildung bei Frau Shusui Pointner-Komoda, München

Verschiedene Ikebana-Studienaufenthalte im Ikenobo-Headquarter bzw. der Ikenobo-Akademie in Kyoto/Japan

Ikenobo-Ikebana-Studien unter anderem bei
Ik.Prof. Morihiko Furukawa, Imari City/Japan
Ik.Prof. Sugako Hattori, Okayama/Japan
Ik.Prof. Nobu Kurashige, Yamaguchi/Japan
Ik.Prof. Yoshie Matsuhashi, Tokyo/Japan
Ik.Prof. Yasuhito Sasaki, Kyoto/Japan
Ik.Prof. Yasufumi Sasayama, Kyoto/Japan
Ik.Prof. Yushin Tsutsumi, Fukuoka/Japan
Ik.Prof. Manabu Noda, Kyoto/Japan

2006 Verleihung des höchsten Grades (18. Fukusokatoku – Senior-Professor des 1. Grades) der Ikenobo-Schule durch die Ikenobo-Ikebana Akademie, Kyoto

1971 Mitbegründer des Ikebana-Centers in Frankfurt am Main, Leitung der Ikenobo-Ikebana-Abteilung.

1971 Lehrer und Gründer der Ikenobo-Ikebana-Gruppe Frankfurt am Main

Mitglied des IBV/Ikebana-Bundesverbandes e. V.

Gründungspräsident 1980 bis 1993 des IBV/Ikebana-Bundesverbandes e. V.

Gründer und Ehrenpräsident der Ikenobo-Ikebana-Gesellschaft Deutschland West e. V. mit Gruppen in Bad Vilbel, Frankfurt am Main, München-Eichenau und Wien
www.ikenobo-ikebana-art.de


Veröffentlichungen zum Ikebana:

„Ikebana, Japanische Blumenkunst“, Frankfurt am Main 2. Aufl. 1973

„Zwischen Rosen und Schatten - Ikebana-Meditationen zu Gedichten unserer Zeit“, München, 2. Aufl. 1979

„Sensibel ist die Erde - Ikebana-Meditationen zu Gedichten von Reiner Kunze und Jan Skácel“, Wörthsee bei München 1988

Hrsg. eines „-Kunst-Kalenders mit Ikebana-Skulpturen zu Gedichten und Meditationstexten“, München bzw. Wörthsee bei München 1979-2004



Ausstellungen, Performences, Ikebana-Demonstrationen (Auswahl):

Schwerpunkt der Ikebana-Arbeit seit 1971 der Dialog der Kunst des Ikebana mit anderen Kunstformen - insbesondere mit Werken der Dichtung, der Malerei, Skultpur und Musik

1988 Ikenobo-Ikebana-Demonstration und -Seminare in Hongkong

1988 Ikenobo-Ikebana-Ausstellungen zu Gedichten von und mit dem Dichter Reiner Kunze in Kyoto und Tokyo - Veranstalter: die Goethe-Institute in Kyoto und Tokyo und die Sophia-Universität in Tokyo

Seit 1975 zahlreiche Meditations-Seminare: Ikebana-Skulpturen zu alttestamentlichen und neutestamentlichen Texten im Augustiner-Chorherrenstift Vorau in der Steiermark/Österreich - Veranstalter: die Katholische Akademie „Kardinal-König-Haus“ Wien

Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen des IBV Ikebana-Bundesverbandes im Rahmen von Bundesgartenschauen und Internationalen Gartenschauen in verschiedenen Städten Deutschlands

1974 Ikenobo-Ikebana-Performance zu Bildern von Paul Klee in Frankfurt am Main

1989 „Der Weg des Menschen“ - Ikebana-Performance zu Liedern von Johannes Brahms nach Texten von Goethe und zu Bildern von „Grönland“, Frankfurt am Main

1998 Ikebana-Performance zu Gedichten von und mit Elisabeth Borchers zu Barockmusik für ein Saxophon-Quartett im Karmeliter-Kloster in Frankfurt am Main

Seit 1971 - auf der Basis von Werkverträgen mit der Stadt Frankfurt am Main - Tätigkeit für das MAK (Museum für Angewandte Kunst), Frankfurt am Main, Begleitung zahlreicher Ausstellungen und Veranstaltungen mit Ikebana-Arbeiten und regelmäßige Installation von Ikebana-Skulpturen in der Ostasiatischen Abteilung des Museums

Ikenobo-Seminare, Ikebana-Vorführungen und Ikebana-Ausstellungen unter anderem in Aachen, Bad Vilbel, Berlin, Düsseldorf, Erfurt, Hamburg, Köln, Kyoto, Leipzig, London (3x), Luxemburg (Europäische Konferenz von Ikebana-International), München, München-Eichenau, Roden-Groningen/Niederlande, Salzburg, Stuttgart, Tokio, Trier, Weimar, Wien, Zürich

Mitverantwortlich in der Leitung der in den Jahren 1996-2008 von der Ikenobo-Ikebana-Gesellschaft veranstalteten 10 Ikebana-Ausstellungen mit dem Thema „Ikebana zu Werken der Kunst“.

2000- 2004 - Tätigkeit für das HOTEL HILTON FRANKFURT AM MAIN. Gestaltung von großen Ikebana-Skulpturen bis zu Tisch-Arrangements, Konzeption und Ausführung von Konzepten für große ‚Anlässe“ (u. a. Advent/Weihnachten), Beratung in Kunstfragen.

2008 - 2012 – mehrteilige Ikebana-Skulpturen für den Stand des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels auf der „Buchmesse“ in Frankfurt am Main

2009 - 2012 – mehrteilige Ikebana-Groß-Skulptur für die Bühne der Paulskirche in Frankfurt am Main aus Anlaß der Verleihung des „Friedenpreises des Deutschen Buchhandels“



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